Aktuelles 2021

Termine & Ankündigungen

Beachten Sie bitte die Terminabsagen und -änderungen aufgrund der COVID-19 Schutzmaßnahmen!
Interne Termine ->

Arbeit mit Tieren

Arbeit mit Tieren

Gedanken zur Arbeit mit Tieren

„In meinem Zivildienst bei Stephanus habe ich in der Landwirtschaft mitarbeiten dürfen und somit erfahren, welche wunderbare Verbindung zwischen den betreuten Mitarbeitern und den Tieren besteht.

Ein betreuter Mitarbeiter, der im Rollstuhl sitzt, war zu beginn meines Zivildienstes an jedem Freitag für einige Wochen bei uns in der Landwirtschaftsgruppe, weil er sich für das Projekt »Arbeit mit Tieren« angemeldet hat. Als er das erste Mal bei uns in der Gruppe war, ist mir gleich aufgefallen, dass er eine besondere Verbindung zum Esel Carlos hat und sie eine tiefe Freundschaft verbindet. Jedes Mal, wenn der Mitarbeiter vor das Stall gefahren ist, ist Carlos automatisch zu ihm gekommen und hat sich streicheln lassen. Ich werde wohl nie vergessen, wie glücklich der Mitarbeiter jeden Freitag war und wie viel er den ganzen Tag gelacht hat. Ich habe gespürt wie innig die Verbindung zwischen den zweien ist und ich werde wohl auch nie das lächelnde Gesicht des Mitarbeiters vergessen, wenn er mit der Unterstützung einer Betreuerin den Esel geführt hat. Diese positive Energie ist auf mich übergesprungen und hat mich unglaublich glücklich gestimmt. Auch wenn der Mitarbeiter einen generell fröhlichen Charakter hat, habe ich gemerkt, dass die Beziehung zu seinem Freund Carlos etwas Einzigartiges ist und er am liebsten den ganzen Tag bei ihm bleiben würde.

Von diesem Tag an, habe ich mich schon zu beginn der Woche auf Freitag gefreut, damit ich den glücklichen Ausdruck im Gesicht des Mitarbeiters sehen kann.“

Dominik Puchleitner

Alles neu macht der Mai

Christine Schantl beim Morgenkreis zum Thema Mai

Beim Morgenkreis, den Christine Schantl gestaltete, drehte sich alles um den Monat Mai.

Welches Brauchtum wird besonders im Mai gepflegt? Was ist die Walpurgisnacht? In welchen Gegenden gibt es das Maibaumkraxln? Was hat es mit dem Maiwetter auf sich?

Danke für die Informationen und Anregungen!

Danke und Aufwiedersehen

Dominik Puchleitner Abschied

Wieder gilt es Abschied zu nehmen.

Die Zivildienstzeit von Dominik Puchleitner ist zu Ende gegangen.

Wir bedanken uns für die Hilfe und Unterstützung in der Tageswerkstätte und wünschen von Herzen alles Gute für die Zukunft!

Fazit zum Zivildienst bei Stephanus

„Der Zivildienst ist für mich eine Zeit gewesen, in der ich definitiv mehr Lebensweisheiten gesammelt habe als in meinem bisherigen Leben. Durch die Arbeit mit eingeschränkten Menschen habe ich einiges über sie gelernt und mitgenommen. Obwohl ich mir am Anfang meiner Zivildienstzeit nicht sicher war, wo die betreuten Mitarbeiter meine Hilfe benötigen, habe ich schnell erfahren, dass es oft einfach nur reicht, wenn man sie darauf hinweist, was zu tun ist, und der Rest von selbst geschieht. Es war für mich so spannend zu erfahren, wie gut und mit welcher Motivation die betreuten Mitarbeiter ihre Arbeit angehen.

Schon ab dem ersten Tag meines Zivildienstes habe ich gemerkt, wie Familiär Stephanus ist, denn ich bin mit offenen Armen empfangen worden. Dadurch, dass die betreuten Mitarbeiter über mehrere Jahre hinweg in einer Werkstatt bleiben, entsteht im laufe der Zeit eine emotionale Verbindung zwischen den betreuten Mitarbeitern und den Betreuern bzw. auch den Zivildienern und den Praktikanten. Auch ich habe erfahren, wie stark so eine Verbindung sein kann. Jedes Mal, wenn mir eine betreute Mitarbeiterin, die in meiner Gruppe war, eine einfaches „Ja“ als Antwort gegeben hat, obwohl sie sonst fast nie etwas sagt, sondern ausschließlich mit ihrer Gestik kommuniziert, dann musste ich einfach lächeln und sie musste dann auch mitlachen. Und auch wenn ich diese Mitarbeiterin außerhalb der Arbeitszeit sah, und sie mir zugewunken hat, habe ich gemerkt, dass ich eine wichtige Rolle ich in Ihrem Leben spiele, und das freut mich.

Eine weitere Erkenntnis, die ich während des Zivildienstes gemacht habe, ist, dass ich in meinem Leben unfassbar viel Glück hatte, und jeden Tag dankbar dafür sein muss. Diese Erkenntnis habe ich gewonnen, als mich eine betreute Mitarbeiterin gefragt hat, ob bei mir noch beide Eltern leben, weil sie ihre Mutter im Kindesalter verloren hat. Als ich das gehört habe, ist mir deutlich bewusst geworden, wie schwer es viele Menschen haben und wie viel Glück ich hatte. Auch wenn ich jeden Tag gesehen habe, wie schwer es für viele Menschen ist, ganz alltägliche Dinge zu tun, habe ich realisiert, wie einfach mein Tagesablauf im Vergleich dazu ist. Und auch, wenn für die betreuten Mitarbeiter der Tagesablauf schwer ist, haben sie trotzdem die meiste Zeit ein Lächeln im Gesicht, weil ihnen die Arbeit einfach Spaß macht. Aufgrund meiner Erfahrungen im Zivildienst habe ich mir vorgenommen, Menschen, denen das Schicksal nicht so wohlgesonnen ist, zu unterstützen und etwas von meinem Glück an sie weiterzugeben.

Jetzt, wo ich meinen Zivildienst beendet habe, und ein neuer Abschnitt meines Lebens beginnt, werde ich alle Mitarbeiter bei Stephanus sehr vermissen. Die Erfahrungen, die ich bei Stephanus gemacht habe, werden mir sicher mein ganzes Leben lang in Erinnerung bleiben. Ich kann jedem nur empfehlen, einen Zivildienst oder ein freiwilliges soziales Jahr zu machen, um ähnliche Erfahrungen für sein Leben mitzunehmen und neue Sichtweisen zu entwickeln.“

Dominik Puchleitner

Ostern

Ostern basiert auf dem Mondkalender. Das heißt, der nächste Sonntag nach dem Vollmond zu Frühlingsanfang markiert den Termin des Ostersonntags.

Der Mond wird durch den Hasen symbolisiert, und mit ein wenig Phantasie kann man im Bild des Vollmondes auch tatsächlich einen schräg auf dem Kopf liegenden Hasen erkennen. Das Märchen vom Hasen und dem Igel basiert ebenfalls auf dieser „Wunder-Erscheinung“.

„Rund um Ostern“ war das Thema des Fachprojektes von Gabriele Fröhlich. Wochen zuvor begannen bereits die Vorbereitungen.

Danke für die Bemühungen und Gestaltung von Ostertisch, Osterkerze, Osterhasen, Ostereiern, Osternesterln und vielem mehr!

Karfreitag

Wenn die Kirchenglocken verstummen und in den Messen keine Orgelmusik ertönt, ist Karfreitag. An diesem Tag gedenken die Christen in aller Stille Jesu Christi.

Maximilian Adlmann und Hanga Siklaky gestalteten die diesjährige Karfreitagsfeier.

In Stille konnte man den Geschichten und der Musik lauschen.

Gründonnerstag

Laut Bibel feierte Jesus mit seinen Jüngern beim Abendmahl das sogenannte Pessachfest. Christen glauben, dass Jesus an diesem Tag zum letzten Mal mit seinen Anhängern das Brot brach und sie auf seinen bevorstehenden Tod vorbereitete.

In der Liturgie am Gründonnerstag sind die zentralen Elemente das letzte Abendmahl und die Fußwaschung, bei der ein Priester Anderen die Füße wäscht. Eine Darstellung vom letzten Abendmahl von Leonardo da Vinci hängt in Mailand.

Mit diesen Bildern am Jahreszeitentisch und weiteren Erzählungen, wurde bei Stephanus der Gründonnerstag von Christoph Schenk und Claudia Heltsch gestaltet.

Das Brot (aus der Backwerkstatt) und der Wein (Traubensaft) wurden im Anschluss als Zeichen für die Gemeinschaft geteilt, miteinander gegessen und getrunken.

Verkaufsladen

Erstmals konnten wir unsere Produkte für Ostern neben dem Verkaufsregal beim Eurospar in St. Stefan i.R. auch im hauseigenen Verkaufsladen anbieten.

So konnte nicht nur das bestellte Osterbrot aus der Backwerkstatt im Verkaufsladen abgeholt, sondern auch speziell angefertigte Produkte erworben werden.

Vielen Dank an alle Werkstätten, die zur Vielfalt beigetragen haben!

Workshop Osterpinze

Er hat bereits Tradition, unser Workshop „Osterpinze backen“ in der Backwerkstatt, an dem sich jeder beteiligen kann.

Mit Freude werden die Pinzen zubereitet. Das Backen übernehmen die Backwerkstattmitarbeiter.

Als Geschenk des Hauses darf jeder seine Pinze mit nach Hause nehmen.

Sie haben vorzüglich gemundet. Vielen Dank an die Mitarbeiter der Backwerkstatt für den großartigen Einsatz!

Fotos davon finden Sie in unserer Bildergalerie.

Frühlingskränze

Wenn wir an einen Blumenkranz denken, meinen wir eine Reihe von Blumen oder Blättern, die zu einer geschlossenen, gerundeten Form zusammengefügt sind. Diese Form beschreibt einen Kreis und ist damit Ausdruck von Vollkommenheit und Harmonie.

Christine Schantl und Tatyana Reiter fertigten Frühlingskränze im Rahmen eines Workshops an. Wer wollte, konnte sich daran beteiligen. Mehrere Kränze zieren nun im Haus Fenster und Wände.

Sie tragen zu vielen kleinen Freuden bei, wenn man mit offenen Augen durch die Tageswerkstätte geht. Danke!

Fotos davon finden Sie in unserer Bildergalerie.

Bis auf ein Wiedersehen

Marlene Hofer - Delikatessenwerkstatt, verabschiedete sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Lachend, weil sie in freudiger Erwartung ist, weinend, weil sie ihre Arbeit mit den Menschen bei Stephanus liebt und sich nun vorübergehend aus der Arbeit zurückziehen wird.

Wir wünschen von Herzen alles, alles Gute und Liebe!

Palmsonntag

Am Palmsonntag wird mit dem letzten Sonntag der Fastenzeit die Karwoche eingeleitet, und traditionellerweise werden die Palmbuschen gesegnet.

Von den gesegneten Palmzweigen erhofft man sich Schutz für die Menschen und auch Schutz für die Gebäude, sowie Schutz vor Unwettern und man erhofft sich einen guten Ernteerfolg.

Palmbuschen binden

Ein Palmbuschen gehört zum Palmsonntag einfach dazu.

Was braucht man dazu: grüne Zweige und Äste, am besten sind Thujen, Zedern, Eiben, Steckpalm, Buchs und Olivenzweige. Gerade Zweige wie Palmkätzchen, Haselnuss-, oder Apfelbaumzweige.

In unseren Palmbuschen wurden noch ein Hase aus Ton dazu gesteckt, und bunte Bänder eingebunden.

Vielen Dank an Christine Schantl und Tatyana Reiter!

Fotos davon finden Sie in unserer Bildergalerie.

Covid-19 Schutzimpfung

Heute hatten wir unseren 1. Impftermin. Im Beisein aller gesetzlichen Vertreter wurde in der Ordination von Frau Dr. Alice Haerdtl die Impfung gegen Corona durchgeführt.

Davor gab es aufgrund vieler Befürchtungen, Ängste und Sorgen eine Aufklärung von DGKP Margarita Roßmann. Anschaulich anhand von Bildern wurde der genaue Ablauf bis hin zu den bekannten Reaktionen erklärt, mit anschließender Fragenbeantwortung.

Vielen Dank für die Information zu diesem bewegenden Thema!

Fachprojekt Apfel

Im Rahmen ihrer Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin, hat uns Daniela Flück ihr Projekt „Apfel“ vorgestellt.

Wissenswertes rund um den Apfel, Herkunft, Geschichte, verschiedene Sorten, der Apfelbaum in Plantagen oder Streuobstwiesen u.v.m.

Aufmerksam wurde zugehört. Ob man sich auch etwas gemerkt hat, stellte sich dann beim anschließenden Quiz heraus.

Zum Thema passend, wurde auf der Streuobstwiese von Stephanus ein Apfelbäumchen gepflanzt. Vielen Dank Daniela!

Blumenkorb

Unter dem Namen „AugenWEIDEN“ fertigt Claudia Stolzer seit ein paar Jahren verschiedenste Körbe und Dekorationsgegenstände aus Weide an.

Sie erlernte dieses Handwerk in der Wildnisschule in Tirol und diversen anderen Workshops.

In der Tageswerkstätte Stephanus hat sie nun in einem Workshop „Blumenkörbe“ geflochten. Hinweisen möchten wir auf das Buch: „Korbflechten leicht gemacht“, von Claudia Stolzer.

Vielen Dank liebe Claudia, für die beschaulichen Stunden in denen wir das schöne Handwerk erleben durften!

Demonstrationen

Warum wird demonstriert? Warum muss eine Demonstration angemeldet werden? Was sind Lichterketten, Schweigemärsche, warum Sitzstreik oder Mahnwache? Wer weiß, dass man sich an die vorgeschriebenen Regeln halten muss wie das Vermummungsverbot oder dass auch keine Gegenstände zu einer Demonstration mitgenommen werden dürfen?

Demonstrationen abhalten zu dürfen ist ein Grundrecht der Menschen und eine Möglichkeit auf friedliche Weise eine Meinung kundzutun.

Über Rechte und Pflichten klärte uns Günter Käfer im Morgenkreis auf. Vielen Dank!

Frühjahrsputz

Die Gruppe der Arealpflege ist wieder aktiv und entsorgt regelmäßig den weggeworfenen Müll entlang der gesamten Alteggerstraße.

Die Pflege der Natur ist uns ein Anliegen, daher rufen wir immer wieder dazu auf, den Müll doch bitte in die bereitstehenden Tonnen zu werfen. Zwar sind wegen der Covid-Einschränkungen weniger Autos unterwegs, dafür jedoch mehr Spaziergänger und Menschen, die sich sportlich betätigen.

Umso unverständlicher ist es, dass in Zeiten wie diesen, wo doch das Bewusstsein in Hinblick auf Regionalität geschärft wird, mehr Müll als sonst am Straßenrand und im Wald entsorgt wird.

Fachprojekt

Im Zuge ihrer Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin in der Ausbildungsstätte Gnas, absolvierte Frau Katharina Bacher ein Praktikum bei Stephanus.

Als Fachprojekt machte sie ein „Windspiel aus Ton mit den vier Jahreszeiten“. Mitgearbeitet haben und voller Stolz bei der Präsentation waren Johannes Eibler, Emanuel Wieser und Margarete Wurzinger.

Das Windspiel wird auf unserem Areal ein schönes Platzerl finden. Vielen Dank Katharina!

Jahresbericht 2020

Der Jahresentwicklungsbericht, der jährlich vom Land gefordert wird, wurde letzte Woche fertiggestellt.

Unsere stellvertretende Leitung Mag.a Karin Roßmann präsentierte ihn uns im Sinne einer Reflexion des Jahres 2020 in der Konferenz. Inhaltlich befasste er sich vermehrt mit dem Thema Corona, das uns 2020 beschäftigte. Unsere traditionell gewordenen Feste konnten nicht stattfinden, interne Jahresfeste und Aktionen konnten nicht oder lediglich in abgeschwächter Form abgehalten werden.

Trotz allem entwickelte sich auch viel Positives, wie z. B. die Installierung unseres Onlineshops, unseres Verkaufladens und des Stephanus-Verkaufsregals beim Eurospar Riedl in St. Stefan. Die Vielfalt unserer Produkte ist so auf einen Blick ersichtlich und die Verkaufszahlen zeigen uns, dass großes Interesse an unseren handgemachten Produkten besteht.

Besonders spürbar war 2020 auch der Teamgeist bei uns im Haus. Sämtliches Personal war stets daran beteiligt, Neues entstehen zu lassen, um trotz der Schutzmaßnahmen Traditionen und Routinen durchführen zu können und so unseren betreuten Mitarbeitern einen weitestgehend gewohnten Jahreslauf zu ermöglichen.

Insgesamt dürfen wir zufrieden auf das Jahr 2020 zurückblicken.

Vielen Dank an Karin Roßmann für das Verfassen des umfangreichen Jahresentwicklungsberichts und herzlichen Dank an alle KollegInnen für die stimmungsvollen Werkstattrückblicke.

Osterbrot-Bestellung

Unter der Telefonnummer 03116-27580/15 können ab sofort Osterbrot und Osterpinzen aus der Stephanus Backwerkstatt bestellt werden.

Abzuholen ist das Bestellte im Verkaufsladen der Tageswerkstätte Stephanus.
Osterbrot ist durchgehend auch im Eurospar Riedl St. Stefan i.R. erhältlich.

Spende AMT

Die Firma AMT Anlagen-Montagetechnik unterstützt die Tageswerkstätte Stephanus schon seit vielen Jahren.

Geschäftsleiter Alois Lampl überreichte diesmal die Summe von € 7.000,-. Zur Spende haben auch die Mitarbeiter und Lieferanten der Fa. AMT beigetragen. Gerhard Roßmann, Geschäftsleiter von Stephanus, bedankte sich ganz besonders für die großzügige Unterstützung.

Wir erleben gerade alle eine Zeit mit großen Einschränkungen und Herausforderungen. Jede Unterstützung hat daher einen noch größeren Stellenwert.

Vielen, vielen Dank!

AMT Anlagen- Montagetechnik GmbH

Vogelfang UNESCO

Im Rahmen unseres Morgenkreises erzählte uns Margit Szomabth über den Vogelfang im Salzkammergut.

Als schutzwürdige Tradition wurde dieser 2010 von der UNESCO-Kommission in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Die Tradition umfasst den Fang einzelner heimischer Waldvögel wie den Erlenzeisig, Stieglitz, Gimpel und Fichtenkreuzschnabel. Diese werden in Volièren gehalten und die schönsten Vögel am Sonntag vor Kathrein aufgrund ihrer Farbenpracht, Unversehrtheit und ihres einwandfreien Pflegezustandes prämiert. Im Frühjahr werden die Vögel wieder freigelassen.

Haben Sie gewusst, dass vor vielen Jahren, als es noch kein Radio oder Fernsehen gab, die gehaltenen Vögel den Handwerkern in den Werkstätten oder Scheunen als Unterhalter dienten?

Kresse und Butterbrot

In den Wochen vor Ostern wird in jeder Werkstätte Kresse gezogen. Größere Mengen jedoch in der Delikatessenwerkstatt, denn da werden mindestens einmal in der Woche die Jausenbrote mit Butter bestrichen und mit Kresse bestreut.

Kresse verfeinert mit ihrer nussigen Schärfe nicht nur Brote, sondern auch Salate oder Suppen. Bereits die alten Römer und Griechen bauten Kresse an und schätzten ihre vielseitige Heilwirkung. So soll sie unterstützend auch den Blutzucker senken und Viren vertreiben. Hinzu kommt noch ein hoher Gehalt an Vitamin C. Keine Chance für Erkältungserreger!

Schneeglöcklein, läut! / Schneeglöggli, lüüt!

Für alle die sich in diesen Tagen über die sprießenden Schneeglöckchen freuen, mit einem besonderen Gruß an unsere Schweizer Freunde!

„Schneeglöcklein, läut!
Es kommt `ne andere Zeit:
Voll Finkenschlag und Märzenstaub
Und Kirschenblust und Buchenlaub.
Schneeglöcklein, läut!
Es kommt `ne andere Zeit“

Original in schweizerdeutscher Mundart:

„Schneeglöggli, lüüt!
Es git en andri Zyt:
Voll Finkeschlag und Märzestoub
und Chirsibluescht und Buecheloub.
Schneeglöggli, lüüt!
Es git en andri Zyt.“

Auf Wiedersehen Andreas!

Und wieder verabschiedete sich ein Zivildiener nach neun Monaten Zivildienstzeit.

Andreas Platzer war vorwiegend in der Kerzenwerkstatt tätig. Aufmerksam und interessiert war er im Arbeits- und Herstellungsprozess von Bienenwachskerzen involviert.

Sehr geschätzt wurden seine fröhliche wie aber auch seine in sich ruhende Persönlichkeit. Besonders geschätzt wurde seine Aufmerksamkeit gegenüber den Menschen. Fleißig und strebsam arbeitete er nicht nur bei Stephanus, mit Freude kehrt er zu seinem ursprünglichen Beruf zurück.

Angereichert mit den wertvollen Erfahrungen der Stephanus-Gemeinschaft wünschen wir dir von Herzen alles Gute für deine weitere Zukunft und sagen Dank für deinen Einsatz!

Fachprojekt

Im Rahmen der Ausbildung zur Fachsozialbetreuerin nähte Frau Marion Wurm während ihres Praktikums in der Tageswerkstätte Stephanus eine sogenannte Demenzdecke.

Stolz präsentierte sie das gelungene Projekt, beantwortete Fragen und erklärte dazu einzelne Details.

Vielen Dank!

Vorfreude

Die Fastenzeit kann ein Anstoß sein, zugunsten unserer Nächsten und der Welt zu handeln.

In der Tageswerkstätte Stephanus wurde daher eingeladen, ein buntes Band als Symbol für einen guten Gedanken, eine besondere Freude oder einen Dank an einen Menschen an Zweige in einer Vase zu binden. Der Gedanke kann ausgesprochen oder im Stillen übermittelt werden. Der Strauß wird so Tag für Tag bunter, fröhlicher und „erblüht“.

Aschermittwoch

Vulkanasche ergibt äusserst fruchtbaren Boden. Asche wird als profanes Düngemittel eingesetzt und vermittelt so, dass aus Verbranntem, Totem neues Leben wächst.

Im 10. Jahrhundert entstand der Brauch des Segnens mit dem Aschenkreuz, das allen Gläubigen auf die Stirn gezeichnet wird. Meist stammt die Asche aus den verbrannten Palmzweigen der vorjährigen Palmsonntagsprozession.

Fasching 2021

Vorbereitungen

Wie können wir den Faschingsdienstag gestalten, dass ein „Gefühl von Fasching“ in der Tageswerkstätte präsent ist?

Ohne Rummel, ohne Tanz und völlig anders organisiert werden wir uns in diesem Jahr dem Thema „Karneval in Venedig“ widmen. Mit Verkleidung wer will, wissenswerte Filmausschnitte passend zum Thema sehen und italienische Speisen und Getränke einnehmen.

In den Gruppen werden Masken gebastelt und jeder, der möchte, kann sie am Faschingsdienstag tragen und anschließend mit nach Hause nehmen.

Bevor aber der „Karneval“ beginnt, wird als erstes auf SARS-CoV-2 getestet!

Karneval in Venedig

Der Karneval in Venedig ist ohne Zweifel neben dem Karneval in Rio eine der bekanntesten Karneval-Veranstaltungen der Welt.

Von ihm geht, auch 900 Jahre nach seiner ersten geschichtlichen Erwähnung, eine Faszination aus, die andere Veranstaltungen dieser Art nicht erreichen. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte der Karneval mit prunkvollen Festen seine Glanzzeit. Man konnte im Schutz der Maske das ausschweifende Leben genießen. Der Karneval in Venedig wie wir ihn heute kennen, wurde erst 1979 wiederbelebt.

Engelsflug

Heutzutage wird der Karneval in Venedig offiziell 10 Tage vor Aschermittwoch mit dem traditionellen Engelsflug eröffnet.

Dabei schwebt ein Prominenter an einem Stahlseil gesichert vom Kirchturm hinunter auf den Markusplatz. Von diesem Zeitpunkt an beginnen in der Stadt eine Vielzahl von künstlerischen und artistischen Darbietungen. Privatpersonen flanieren in sehr aufwendig erstellten Kostümen durch die Stadt, hauptsächlich um den Markusplatz herum. Die meisten Karnevalskostüme sind einzigartig und eine Schau für sich.

Italienische Speisen

Bereits am Morgen beim Ankommen in der Tageswerkstätte erwartete jede Gruppe eine Jause mit einer frisch gebackenen Brezel zum Belegen und dazu Krapfen aus der Delikatessen- und Backwerkstatt.

Mittags zauberte unser Koch Christian von Hand zubereitete Cannelloni mit Spinat-Ricotta-Füllung, eine Pasta-Spezialität aus Italien. Italienisch ging es weiter mit handgemachten Grissini aus der Kräuterwerkstatt, dazu Bellini oder Prosecco (auch alkoholfrei).

Den Abschluss des Tages krönten Salate mit Knoblauchbrot.

Vielen herzlichen Dank für die herrlichen Gaumenfreuden!

Masken

Die Lust am Verkleiden ist alt. Schon vor über 900 Jahren wurde der Karneval in Venedig gefeiert.

Die Masken boten damals Anonymität. Soziale Schranken waren somit aufgehoben. Adelige verkleideten sich als Diener und Diener als Adelige, Männer und Frauen tauschten die Gewänder. Für ein paar Tage im Februar wurden Sitte, Anstand und Rollenzugehörigkeit dem närrischen Treiben geopfert. Venedig war ein europäisches Zentrum des Vergnügens, der Feste und der Liebe.

In der Tageswerkstätte Stephanus konnte man in den letzten Tagen, aber besonders heute am Faschingsdienstag, einen Hauch von dieser Eleganz sehen und erleben!

An die Gestalter Christine Schantl, Tatyana Reiter, Gerhard und Maria Roßmann: Mille grazie!

Fotos davon finden Sie in unserer Bildergalerie.

Begräbnisspende Franz Strohmaier

Anstelle von Kranz- und Blumengaben wurde beim Begräbnis von Herrn Franz Strohmaier um eine Spende für die Tageswerkstätte Stephanus gebeten.

Vielen herzlichen Dank für die Summe von € 602,90!

Franz Strohmaier war immer wieder Gast bei unseren Veranstaltungen. Gerne erinnern wir uns an die Begegnungen zurück!

Steirer-Sushi

Das Team der Kräuterwerkstatt, Tatyana Reiter, Thomas Schabler und Stefan Lösch, bereitet wöchentlich die Konferenzjause zu.

In Zusammenarbeit mit der Delikatessenwerkstatt durften wir diesmal „Gefüllte Eier, Steirer-Sushi und Rotkrautsalat mit Brot aus der hauseigenen Backwerkstatt“ genießen.

Vielen herzlichen Dank für die herrlichen Gaumenfreuden!

Fotos davon finden Sie in unserer Bildergalerie.

Faschingskrapfen

Ab sofort gibt es wieder täglich die köstlichen Krapfen aus unserer Backwerkstatt beim Eurospar Riedl in St. Stefan/R. zu kaufen.

Außerdem nehmen wir gerne Bestellungen unter der Telefonnummer 03116-27580/15 entgegen. Die Krapfen können dann in unserem Verkaufsladen abgeholt werden.

Öffnungszeiten Verkaufsladen:

Mo-Do: 9-15 Uhr
Fr: 9-12 Uhr

Wir freuen uns auf Ihre Bestellungen!

Dreikönig

Mit einem Weihrauchgefäß ausgestattet, wurde jeder Raum in dem sich in der Tageswerkstätte Menschen begegnen aufgesucht, ein Hauch von Weihrauch verströmt und dazu ein Segensspruch gelesen.

Mit diesem Segen wollen wir getrost das neue Arbeitsjahr beginnen, möge es uns allen gut gelingen!

Spendenkonto:
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG
IBAN: AT21 2081 5040 0060 4126
BIC: STSPAT2G

Stephanus ShopProdukte aus unseren Werkstätten online kaufen

Logo Licht ins DunkelUnterstützt Projekte von Stephanus

Stephanus Shop Stephanus auf Facebook